Konsolstein Hans und Marie

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In der Zeit um 1617 fanden im Schönhof umfangreiche Baumaßnahmen und Umbauten statt. Sie wurden von Hans Glich von Miltitz veranlasst. Unter anderem entstand dieser Konsolstein mit den Gesichtern einer männlichen und einer weiblichen Figur. Im Schlesischen Museum gelten sie als Schönhofgeister Hans und Marie, mit denen sich Kinder auf die Spuren der Vergangenheit begeben können.

Damals entstanden die heute im Foyer des Museums erlebbaren Gewölbe. Die Konsolsteine markieren deren Basen, die sich sonst nur übergangslos mit der Wand verbinden würden. Die Konsolen sind mit fantasievollen Figuren geschmückt, wie sie in dieser Zeit auch an anderen Stellen in der Architektur der Stadt auftauchen. Bei den Restaurierungsarbeiten konnten Reste von Farbfassungen festgestellt werden.